Versuchsstrafbarkeit des Cybergroomings

Am 24.1.2020 hat der Bundestag den Gesetzesbeschluss angenommen.

Verfahrensstand-Anzeiger

Hinweis: Materialien zu diesem Gesetzgebungsvorhaben können am Ende dieser Seite abgerufen werden.

Am 24.1.2020 hat der Bundestag den Gesetzesbeschluss angenommen.

Autorin: Dipl.-Psych. Alica Mohnert, Mag. iur., LL.M. (CUPL/中国政法大学)

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Text der Vorversion(en):


Am 06.09.2019 haben die Bundesratsausschüsse ihre Empfehlungen abgegeben. Darin plädieren sie für eine Ausweitung der erfassten Konstellationen. Weiterhin solle eine Strafbarkeitsausnahme für verdeckte Ermittler normiert werden.

Autorin: Dipl.-Psych. Alica Mohnert, Mag. iur., LL.M. (CUPL/中国政法大学)

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Am 9.8.2019 hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuches hinsichtlich der Versuchsstrafbarkeit des Cybergroomings herausgegeben. Darunter versteht man das gezielte Ansprechen von Kindern im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte. Durch die Änderung des § 176 Absatz 6  StGB soll im Hinblick auf das Cybergrooming eine Versuchsstrafbarkeit für die Konstellationen des untauglichen Versuchs eingeführt werden, in denen der Täter irrig annimmt, auf ein Kind einzuwirken.

Autorin: Dipl.-Psych. Alica Mohnert, Mag. iur., LL.M. (CUPL/中国政法大学)



2020_01_Gesetzesbeschluss BTag_BR-Drs. 25/20_24.1.

2019_09_Empfehlungen der BR-Ausschüsse_BR-Drs. 365/1/19_6.9.

2019_08_Gesetzesentwurf BReg_BR-Drs. 365/19_9.8.



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 02.02.2020 19:14

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