Arbeitskreis EDV und Recht Köln e.V.

IoT, Industrie 4.0, Bugs, Stand der Technik heute

Am 12.9.2018 lädt der Arbeitskreis EDV und Recht e.V. herzlich zu Vortrag und Diskussion über "IoT, Industrie 4.0, Bugs, Stand der Technik heute" von 18:00 - 20:00 Uhr in das Stadthotel am Römerturm (St.-Apern-Str. 32, 50667 Köln) ein.

Inhalte

Die Welt, in der wir unsere Uhren, Fahrzeuge, Wohnhäuser, Fertigungsmaschinen und Straßeninfrastruktur vernetzen, ist eine Welt voll spannender neuer Dienstleistungen. Es ist aber auch eine Welt, in der sich technische, rechtliche und moralische Fragen neu stellen. Denn vernetzte Gegenstände "gehören" eben nicht nur einer einzigen Person. Solche Geräte dienen gleichzeitig den Interessen mehrerer Personen. Und in moralischer, technischer und rechtlicher Hinsicht sind auch mehrere Personen bzw. Organisationen gleichzeitig für diese Geräte verantwortlich. Denn technisch ist der Fernzugriff und damit auch die technische Kontrolle aus der Ferne häufig unabdingbarer Teil des Dienstes. Und rechtlich bleiben vernetzte Geräte mit ihren "Betreibern" verbunden, u.a. aufgrund des IT-Sicherheitsrechts.
 
Im ersten Teil der Veranstaltung werden beispielhaft derzeit am Markt verbreitete Systeme kurz vorgestellt und ihre Besonderheiten und Unterschiede anhand praktischer Beispiele vorgestellt. Daraufhin wird die Funktionsweise typischer Installationen auch für Nicht-Techniker verständlich beschrieben. Hierbei wird speziell auf die Fragestellung eingegangen, welcher Teil einer vernetzten Anlage denn genau für bestimmtes Verhalten verantwortlich zeichnet - ist es die Software, die Hardware, der angeschlossene Cloud-Dienst, liegt es an der installierenden Fachkraft, oder an einer Kombination aus allen Faktoren?
 
Im zweiten Teil der Veranstaltung wird es um rechtliche Fragestellungen gehen, die daran anknüpfen. Dabei soll es um Grundsatzfragen gehen. Allerdings um Grundsatzfragen, die sich auch schon heute täglich stellen:

  • Was bedeutet es datenschutzrechtlich, wenn "Smart Devices" über ihre Nutzer personenbezogene Daten erheben?
  • Wer ist verantwortlich für die IT-Sicherheit solcher vernetzter Geräte?
  • Wer darf kontrollieren, was solche Geräte tun oder nicht tun? Welche Vertragsgestaltungen sind dabei notwendig?
  • Wem gehören die Daten, die von einem vernetzten Gerät produziert werden?

Referenten

Martin Lemke ist studierter Volkswirt, IT-Gutachter und ISO17024-zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Als „earliest of all Adopters“ ist er seit 1999 Berater für mittelständische und DAX Unternehmen - vornehmlich Klienten aus den Bereichen Automobilbau, Telekommunikation und IT. Die Tätigkeitsfelder sind hierbei speziell Datenschutz und Datensicherheit, IT-Gutachten, ISO Audits sowie die damit einhergehenden Herausforderungen an das Change Management in den Unternehmen. Darüber hinaus gibt er sein Wissen in Schulungen und auf Vorträgen weiter.

Dr. Simon Assion ist Rechtsanwalt im Frankfurter Büro von Bird &Bird. Er berät Netzbetreiber, Diensteanbieter und Content-Anbieter zu allen Rechtsfragen der Informationsgesellschaft, schwerpunktmäßig im Telekommunikations-, Datenschutz- und Medienrecht. Sein besonderes Interesse gilt Informations- und Telekommunikationsfragen der Zukunft, u.a. zum Internet der Dinge, Digitalem Rundfunk oder Big Data. Simon Assion ist Mitglied des Fachausschusses Informationsrechts des Deutschen Anwaltvereins, Lehrbeauftragter der FH St. Pölten, Herausgeber des Weblogs "Telemedicus" und Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen.

Weitere Infos + Anmeldung: http://www.edv-und-recht.de/

 

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 11.04.2018 11:11

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